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Affiliate Vergütungsmodelle

Wie bereits erwähnt geht es beim Affiliate Marketing darum, dass Publisher Inhalte von Advertisern auf ihren eigenen Webseiten bereitstellen. Für Advertiser gibt es beim Affiliate Marketing enorme Vorteile, denn sie können ihre Produkte einer viel größeren Zielgruppe aussetzen, was auch eine höhere Anzahl an Käufen zur Folge haben kann.

Beim Affiliate Marketing steht die Werbeanzeige und die damit verbundene Vergütung im Vordergrund. Genau das wollen wir hier besprechen. Wir werden die einzelnen Vergütungsmodelle im Folgenden genauer vorstellen:

Pay per Click

Bei diesem Vergütungsmodell erhalten die Affiliates nur dann eine Provision, wenn ein Besucher auf die Werbeanzeige klickt. Stell dir vor, du betreibst einen Blog zu Outdoor Artikeln. Nun kommt ein Besucher auf deinen Blog und klickt auf eine geschaltete Werbeanzeige. Der Klick alleine reicht aus, um dich zu vergüten. Grundsätzlich erfolgt die Abrechnung also per Klick. Pay per Click ist relativ einfach. Der wohl populärste Anbieter von Pay per Click ist Google mit Adsense.

Dieses Vergütungsmodell ist mittlerweile aussterbend. Ganz am Anfang, wo Affiliate Marketing noch relativ neu war, war dieses Vergütungsmodell recht populär. Mittlerweile wird es kaum noch verwendet. Es kam vermehrt zu Manipulationsversuchen und der Gewinn ist recht niedrig.

Pay per Lead

Wie der Name schon besagt, muss hier kein Kauf getätigt werden. Dieses Vergütungsmodell vergütet Affiliates nur dann, wenn ein Interessent auf die Werbeanzeige klickt und eine bestimmte Aktion wie eine Kontaktaufnahme durchführt. Beim Pay per Lead wird auf diese Weise nur hochwertiger Traffic vergütet.

Diese Art von Vergütung ist mittlerweile recht populär. Hier findet die Vergütung nicht statt, weil ein Produkt verkauft worden ist, sondern weil jemand an ein Produkt herangeführt wird. Diese Heranführung kann in Form von einer Angebotsanfrage, einer Registrierung oder einer Newsletter-Anmeldung vorkommen.

Pay per Sale

Im Vergleich mit den meisten anderen Vergütungsmodellen, erfolgt bei Pay per Sale keine einmalige Provisionszahlung. Stattdessen ist die Provision darauf angelegt dem Affiliate über einen längeren Zeitraum zu vergüten. Dieses Vergütungsmodell kommt beispielsweise in Unternehmen vor, die Abos verkaufen. Der Publisher wird solange vergütet, wie das Abo des vermittelten Kunden andauert.

Pay per View

Dieses Vergütungsmodell ist zwar nicht so wirklich effektiv, ist aber noch nicht ausgestorben. In der Regel wird pro 1.000 Einblendungen der Werbeanzeige die Vergütung an den Affiliate gezahlt. Mittlerweile haben Webseiten-Besucher eine gewisse Abneigung gegen Pay per View Banner entwickelt. Daher wird Pay per View heutzutage in erster Linie verwendet, um die Besucher an Marken zu erinnern. Häufig ist das so bei größeren Webseiten, die auch eine höhere Anzahl von Besuchern haben.

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